Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Deutschland blieb auch 2010 der größte Handelspartner der Slowakei. Am Gesamtimport aus den EU-Ländern, der 2010 rund  66 Prozent des gesamten Importvolumens ausmachte, hatte Deutschland einen Anteil von 23,2 Prozent. Die slowakischen Exporte in die EU-Länder erreichten 84,4  Prozent des Gesamtexports, davon 22,8 Prozent nach Deutschland. Die gesamte Handelsbilanz der Slowakei wie auch die Handelsbilanz mit Deutschland war 2010 positiv. Die Einfuhren aus Deutschland betrugen 7,46 Milliarden Euro (26,3 Prozent mehr als 2009), die Ausfuhren nach Deutschland 9,41 Milliarden Euro (plus 19,8 Prozent ggü. Vorjahr). Die wichtigsten Ausfuhrgüter der Slowakei nach Deutschland sind weiterhin Autos, Chemieprodukte, Maschinen und Anlagen, in den letzten Jahren nimmt aber auch der Anteil von Elektronik, Elektrotechnik und Optik zu.

Deutschland ist neben großen Investoren wie Deutsche Telekom, Volkswagen, Siemens, E.ON, Sauer-Danfoss, Degussa (jetzt Evonik), Leoni Autokabel, Getrag Ford auch immer mehr durch den Mittelstand in der Slowakei präsent. Derzeit ist die Slowakei Standort von ungefähr 400 deutschen Unternehmen verschiedener Größenordnungen. Die Anzahl der Mitarbeiter in diesen Unternehmen wird auf etwa 80.000 geschätzt.

Die meistvertretenen deutschen Branchen sind Hersteller von Metallerzeugnissen, gefolgt vom Maschinenbau, Herstellern von Generatoren, Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Mit einem Anteil von 4,75 Milliarden Euro am Gesamtvolumen der Auslandsinvestitionen, die seit 1993 in der Slowakei getätigt wurden (30,75 Milliarden Euro) – rangierte Deutschland 2009 an zweiter Stelle.

3. Deutsch-Slowakisches Wirtschaftsgespräch zur Zukunft der Energieversorgung

Bratislava (04.07.2012): Führende Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten beim 3. Deutsch-Slowakischen Wirtschaftsgespräch über die Zukunft der Energieversorgung. Die Slowakei und Deutschland verfolgen unterschiedliche energiepolitische Konzepte: Während Deutschland aus der Kernkraft aussteigt und in Zukunft noch mehr auf erneuerbare Energien setzen will, hält die Slowakei am Ausbau der Atomenergie fest... 

2. Deutsch-Slowakisches Wirtschaftsgespräch: Ausbildung ist der Schlüssel gegen Fachkräftemangel

(03.06.2011) Führende Vertreter aus Politik und Wirtschaft plädierten beim gestrigen Deutsch-Slowakischen Wirtschaftsgespräch in Bratislava für verstärkte Investionen in das slowakische Ausbildungssystem. Um auf den zunehmenden Fachkräftemangel in der Slowakei reagieren zu können, nannte Ministerpräsidentin Iveta Radičová vor mehr als 150 geladenen Gästen eine praxisorientierte Reform des Bildungswesens als Schlüsselaufgabe der Politik.

Neue Regierung setzt auf deutsch-slowakische Zusammenarbeit

(10.09.2010) Ministerpräsidentin Iveta Radičová (SDKÚ-DS) würdigte beim heutigen Wirtschaftsgespräch in Bratislava das Engagement deutscher Unternehmen in der Slowakei. Auch Nationalratsvorsitzender Richard Sulík (SaS) lobte das gute Niveau, auf dem sich die deutsch-slowakischen Beziehungen gegenwärtig befänden. Zu der Veranstaltung erschienen zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, die der Einladung der Deutschen Auslandshandelskammer und der Deutschen Botschaft in Bratislava gefolgt waren...

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